Hundesportmedizin

 

Kleinste Gangbildveränderungen haben im Hundesport bereits starke Auswirkungen. Häufig stecken ganz spezifische Verletzungen dahinter, die spezielle Kenntnisse in der Diagnostik und Therapie verlangen. Vor allem die klinische Untersuchung spielt dabei eine wesentliche Rolle, denn bereits die Differenzierung einzelner Muskeln zueinander benötigt bereits eine spezielle tierärztliche Ausbildung.

 

Steht die exakte Diagnose fest (z.B. mediales Schulterinstabilitätssyndrom Grad 2), kann auch eine gezielte Therapie eingeleitet werden. Dabei werden neben chirurgischen Eingriffen vor allem Maßnahmen aus der Rehabilitation vorgenommen. Die Rehabilitation folgt einem strikten Plan mit konkreten Zielsetzungen in einer definierten Zeit. Generell gilt es, invasive Eingriffe zu vermeiden, um keine iatrogenen Schäden zu verursachen und mögliche Probleme zu verstärken.

 

Insgesamt ist die Hundesportmedizin eine sehr anspruchsvolle und spannende Disziplin, die sich in den kommenden Jahren immer weiter etablieren wird.

 

Betrachtet man die Humanmedizin, so ist die Sportmedizin seit Jahrzenten etabliert. Man hat erkannt, dass die spezifischen Verletzungen und Bedürfnisse von Sportlern, seien es Hobbyathleten oder professionelle Sportler, eine Behandlung durch einen Spezialisten bedürfen.

 

Die Hundesportmedizin ist eine Nischendisziplin und nicht jeder Hund benötigt einen solchen Spezialisten. Allerdings trifft diese Disziplin auch den wachsenden Ansprüchen der Halter, die Hundesport nur als Hobby betreiben oder für ihren Hund nur das Beste wollen – auch wenn es nur ein gezerrter Muskel ist.

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